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Arbeitsstundenmodell
Wir setzen in unserem Tennisclub auf ein Arbeitsstundenmodell. Dies bedeutet, dass jedes Mitglied eine gewisse Anzahl an Stunden im Jahr auf der Anlage mit anpacken oder als Ersatz einen entsprechenden Betrag bezahlen muss. Durch den gewissen Mindeststundensatz, den jedes Mitglied durch Arbeit oder Bezahlung leistet, können die auf der Anlage anfallenden Arbeiten abgedeckt werden.
Aus diesem Grund sollte man dieses Modell nicht negativ sehen, sondern die Vorteile für alle erkennen, wenn jedes Mitglied seinen Beitrag für den Verein leistet.
Erklärung des Modells

Das primäre Ziel des Arbeitsstundenmodells ist es die Qualität der Tennisanlage zu verbessern und die Lasten der Instandhaltung gerechter unter den Mitglieder zu verteilen. Geleistete Arbeitsstunden können in das Arbeitsstundenbuch eingetragen werden, das im Clubheim ausliegt. Wie die Eintragung auszuführen ist, kann der dem Arbeitsbuch beiliegenden Anleitung entnommen werden.

Regeln:
- Jedes Mitglied zwischen 16 und 64 Jahren soll im Verlaufe des Jahres 5 Arbeitsstunden für den Tennis Club leisten.
- Mitglieder zwischen 12 und 15 Jahren sollen 2 Arbeitsstunden pro Jahr leisten.
- Stichtag für die Altersbemessung ist jeweils der 1. Januar der entsprechenden Tennissaison.
- Befreit von der Arbeitsstundenpflicht sind Mitglieder ab dem 66. Lebensjahr, Jugendliche unter 12 Jahren und Vorstandsmitglieder mit expliziter Aufgabe (diese haben ihre Arbeitsstunden aus Transparenzgründen im Arbeitsbuch zu vermerken).
- Im Falle von außergewöhnlichen Umständen wie Krankheit, längere Auslandsaufenthalte oder allgemein nachweisbarer Passivität am Tennisclub durch begründete Umstände kann jeweils eine Befreiung von der Arbeitsverpflichtung für ein Jahr gewährt werden.

- Für jede nicht geleistete Arbeitsstunde wird am Ende des jeweiligen Jahres (gesondert vom Mitgliedsbeitrag) ein Arbeitsentgelt von 10 Euro berechnet, welches in die Qualität der Tennisanlage sowie den Leistungs- und Breitensport investiert wird.
- Für Familien gibt es eine Arbeitsstundenobergrenze von 10 Stunden. So muss eine Familie mit etwa einem zwölf- und einem 16-jährigen Kind nicht 17 Stunden (5+5+5+2), sondern nur 10 Stunden leisten.
- Mehrleistung kann nur in genehmigten (abgesprochenen) Ausnahmefällen auf das Folgejahr übertragen werden.
- Um zahlreiche Möglichkeiten für die Ableistung der Arbeitsstunden zu schaffen, werden neben dem Ein- und Auswintern weitere Arbeitstermine festgelegt.
- Sollte ein Mitglied außerhalb der festgelegten Termine Arbeit für den Verein verrichten wollen (Hecke schneiden, Plätze instandhalten, Clubheim säubern, etc.), sollte dies bestenfalls kurz mitgeteilt werden, um Transparenz und Nachprüfbarkeit zu gewährleisten.
- Arbeitsleistungen sollten sofort nach Verrichtung im Arbeitsbuch vermerkt werden.

Der Verein erhofft sich durch diese Regelung, den Qualitätsstandard der Plätze merklich zu verbessern und das Vereinsgefühl zu stärken. Wenn alle Mitglieder zusammenhelfen (durch Arbeit oder Arbeitersatzentgelt), profitiert jeder von besseren Plätzen und einer hohen Motivation der aktiven Mitglieder.